Derbysieg im ersten Teil des Doppelspieltages. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen die Telekom Baskets Bonn mit 106:80.

Bester Trierer Werfer war Jordan Roland mit 20 Punkten. Nächstes Heimspiel bereits am Sonntag um 15:00 Uhr gegen Science City Jena.

Mit Eli Brooks, Jordan Roland, Justin Simon, Moritz Krimmer und EJ Onu starteten die VET-CONCEPT Gladiators Trier in ihr erstes Heimspiel der neuen easyCredit BBL-Saison. Die Gladiators erwischten einen hervorragenden Start in die Partie. Mit hohem Tempo, konsequenter Verteidigung und starken Wurfquoten übernahmen die Gastgeber schnell die Kontrolle. Nach sechs gespielten Minuten führte Trier bereits mit 16:7. Bonn fand zwischenzeitlich besser in die Partie und verkürzte dank kompakterer Defensive auf 23:17. Nach den ersten zehn Minuten lagen dennoch die Gladiatoren mit 26:17 vorne. Zu diesem Zeitpunkt traf Trier starke 61 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und stand defensiv äußerst kompakt.

Auch im zweiten Viertel blieb das Bild zunächst unverändert. Bonn kam etwas besser aus der Kabine und konnte den Rückstand zwischenzeitlich auf vier Punkte verkürzen. Trier antwortete jedoch umgehend und legte innerhalb von nur zwei Minuten einen 10:2-Lauf hin. Die Gastgeber bewegten den Ball gut und kamen immer wieder zu freien Abschlüssen. Mit 40:28 lag Trier Mitte des zweiten Viertels wieder deutlich vorne. Die Bonner versuchten weiterhin, den Anschluss zu halten, konnten den Trierer Offensivrhythmus aber nicht nachhaltig unterbrechen. Vor allem die schnellen Angriffe nach Ballgewinnen stellten die Gäste vor große Probleme. Bis zur Halbzeit bauten die Gladiators ihre Führung weiter aus und gingen mit einem 52:38 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel sorgten die Trierer dann früh für klare Verhältnisse. Mit einem weiteren 10:2-Lauf innerhalb der ersten Minuten des dritten Viertels setzten sich die Gastgeber weiter ab. Nach knapp zwei Minuten stand es bereits 62:40. Trier verteidigte weiterhin aggressiv, kontrollierte den Rebound und nutzte Bonner Ballverluste konsequent aus. Gleichzeitig lief der Ball im Angriff hervorragend durch die eigenen Reihen. Immer wieder fanden die Gladiators den freien Mann und kamen dadurch zu hochprozentigen Abschlüssen. Mit 78:57 ging es nach 30 Minuten in den Schlussabschnitt.

Auch im vierten Viertel ließ die Mannschaft von Jacques Schneider nicht nach. Bonn startete zwar mit drei erfolgreichen Distanzwürfen und verkürzte den Rückstand in der 33. Minute noch einmal auf 66:82. Trier reagierte jedoch sofort mit einer Auszeit und fand anschließend wieder zu seiner klaren Linie zurück. Die Gladiators kontrollierten die Partie nun souverän und spielten die Uhr clever herunter. Offensiv blieb Trier hochproduktiv und baute den Vorsprung in der Schlussphase sogar noch weiter aus. In der 39. Minute betrug die Führung erstmals 33 Punkte. Am Ende stand ein überzeugender 106:80-Heimsieg auf der Anzeigetafel der ausverkauften SWT Arena.

Die Viertel: 26:17 | 26:21 | 26:19 | 28:23

Zuschauerzahl: 5.400 (ausverkauft)

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Glückwunsch an meine Mannschaft, die heute einfach besser war. Wir haben über 40 Minuten richtig guten Basketball gespielt und das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Besonders defensiv hatten wir sehr früh Zugriff aufs Spiel, haben viele Stops in Folge geholt und waren auch beim Rebound physisch genug, um das ausgeglichen zu gestalten. Wir haben die Energie der Arena und unserer Fans genutzt, um unseren schnellen Teambasketball auf das Feld zu bringen. Wir hatten super Assistzahlen und sehr gute Wurfquoten, weil die Würfe gut herausgespielt waren. Insgesamt ein gelungener Abend für uns und ein gutes Bounce-Back für die Niederlage in Braunschweig. Jetzt heißt es fokussiert bleiben und am Sonntag im Spiel gegen Jena genauso auftreten!“

Für Trier spielten: Austin Crowley (17 Punkte), Clayton Guillozet (2), Justin Simon (8), Marco Hollersbacher (7), Marten Linßen (2), Jordan Roland (20), Evans Rapieque (6), Moritz Krimmer (17), Maik Zirbes (0), EJ Onu (8) und Eli Brooks (19).

Beste Werfer Telekom Baskets Bonn: John-Michael Wright (14 Punkte), Jeff Garrett (13), Alijah Comithier und Joel Aminu (jeweils 10).