Zweiter Heimsieg am Doppelspieltag. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Science City Jena nach starkem Schlussviertel mit 98:85.

Bester Trierer Werfer war Eli Brooks mit 21 Punkten. Nächstes Bundesligaspiel am 04.10. in Ludwigsburg.

Mit Eli Brooks, Jordan Roland, Justin Simon, Moritz Krimmer und EJ Onu starteten die Gladiators in die Partie. Trier präsentierte sich von Beginn an defensiv hellwach und schaltete nach Ballgewinnen schnell in die Transition. Die ersten fünf Punkte der Partie gingen an die Gastgeber (5:0, 2. Spielminute). Jena setzte anschließend verstärkt auf Eins-gegen-Eins-Situationen und kam damit vor allem am Korb zu erfolgreichen Abschlüssen. Nach sechs Minuten war die Partie beim Stand von 9:6 weiterhin offen. Beide Mannschaften agierten mit hohem Tempo und suchten früh den Weg zum Korb. Trier fand offensiv zunehmend seinen Rhythmus, bewegte den Ball gut und kam immer wieder zu freien Würfen. Vor allem aus der Distanz zeigten sich die Gladiators treffsicher. Ein Dreier von Marco Hollersbacher stellte bei 2:30 Minuten Restspielzeit auf 25:20. Auch defensiv erhöhten die Trierer anschließend den Druck und zwangen Jena zu schwierigen Würfen So bauten die Gastgeber ihren Vorsprung bis auf 31:20 aus (9. Minute). Jena verkürzte vor der ersten Pause noch einmal, sodass es mit 31:25 in den zweiten Spielabschnitt ging.

Trier erwischte auch den besseren Start in das zweite Viertel. Die Gladiators attackierten konsequent den Korb und kreierten aus diesen Situationen weitere gute Abschlussmöglichkeiten. Bei 8:30 Minuten Restzeit stand es 37:26. Defensiv blieb Trier aufmerksam und zwang Jena immer wieder zu Fehlern und Würfen unter Zeitdruck. Auch aus der Distanz blieb Trier erfolgreich. Jordan Roland traf bei fünf Minuten Restzeit einen Dreier zum 47:36. Kurz darauf nutzte Jena einen Trierer Ballverlust in der Transition und verkürzte auf 47:40 (16. Minute). Trier reagierte mit einer Auszeit. Die Gladiators bestimmten weiterhin das Tempo und führten zweieinhalb Minuten vor der Halbzeit mit 54:43. Jena erwischte anschließend eine starke Phase, bewegte den Ball nun ebenfalls sehr gut und kam zu hochprozentigen Abschlüssen. So verkürzten die Gäste auf 54:47 (19. Minute). Trier ging mit einer 54:49-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel kam Science City mit viel Energie aus der Kabine und arbeitete sich weiter heran. Bei acht Minuten Restzeit war der Vorsprung der Gladiators beim Stand von 58:57 nahezu aufgebraucht. Vor allem bei den Closeouts hatte Trier nun Probleme, während Jena seine Würfe konsequent versenkte. Von der Freiwurflinie übernahmen die Gäste anschließend erstmals die Führung (62:63, 24. Minute). Trier antwortete direkt: Austin Crowley traf einen wichtigen Dreier zur erneuten 65:63-Führung. Die Gladiators fanden defensiv wieder besseren Zugriff und erhöhten gleichzeitig das Tempo in der Transition. So wuchs der Vorsprung erneut auf 69:63 (25. Minute). Jena blieb jedoch in der Partie. Trier agierte offensiv nun etwas langsamer und die Gäste kamen erneut heran. Bei drei Minuten Restzeit stand es nur noch 69:67. Kurz darauf traf Lorenz Bank einen Dreier zur erneuten Jenaer Führung (69:70, 28. Minute). Trier hatte nun offensiv Probleme, während Jena die eigene starke Wurfquote aufrechterhielt. Mit 69:73 ging es schließlich in die letzte Viertelpause.

Die richtige Antwort der Gladiators folgte unmittelbar. Moritz Krimmer eröffnete den Schlussabschnitt mit einem Dreier und verkürzte auf 72:73. Jordan Roland sorgte wenig später ebenfalls aus der Distanz für den Ausgleich zum 75:75 (32. Minute). Roland übernahm nun Verantwortung und traf kurz darauf den nächsten schwierigen Dreier zur 78:75-Führung der Gladiators (33. Minute). Jena reagierte mit einer Auszeit. Trier nutzte anschließend mehrere Fehler der Gäste konsequent aus. Eli Brooks vollendete einen starken Drive inklusive Foul zum 81:75 (33. Minute) und legte wenig später mit einem weiteren erfolgreichen Zug zum Korb zum 83:75 nach. Auch defensiv fanden die Gladiators nun wieder zu ihrer Intensität zurück. Trier erzwang gleich mehrere Ballgewinne, unter anderem Justin Simon schloss den anschließenden Fastbreak spektakulär per Dunk ab – 85:75 bei 5:30 Minuten Restzeit. Jena nahm erneut eine Auszeit. Die Gäste gaben sich trotz des zweistelligen Rückstands noch nicht geschlagen und verkürzten über schnelle Transition-Angriffe auf 87:81 (37. Minute). In der entscheidenden Phase schalteten die Gladiators jedoch noch einmal einen Gang hoch. Trier verteidigte aggressiv, erzwang weitere Fehler und kam dadurch immer wieder zu einfachen Punkten im Fastbreak. Zwei Minuten vor dem Ende war die Partie beim Stand von 96:81 entschieden. Letztlich stand nach einem lange Zeit offenen Basketballspiel ein verdienter 98:85 Sieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier.

 

Die Viertel: 31:25 | 23:24 | 15:24 | 29:12

Zuschauerzahl: 5.400 (ausverkauft)

 

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Glückwunsch und Respekt an mein Team, das es geschafft hat Back-to-Back zwei Siege zu holen. Jena hat es heute gut gemacht. Sie haben es uns in der ersten Halbzeit mit ihrem Smallball schwer gemacht und wir hätten höher führen können oder sogar müssen. Dann im vierten Viertel haben wir gezeigt, wie wir verteidigen können und natürlich auch wollen und haben nur 12 Punkte zugelassen. Damit war ich heute sehr zufrieden. Bei den Rebounds müssen wir uns steigern aber es war ein wichtiger Heimsieg und das ist alles was zählt!“ 

Für Trier spielten: Austin Crowley (11 Punkte), Justin Simon (6), Behnam Yakhchali (6), Marco Hollersbacher (14), Emanuel Mpacko (0), Marten Linßen (4), Jordan Roland (20), Evans Rapieque (0), Moritz Krimmer (5), Maik Zirbes (4), EJ Onu (7) und Eli Brooks (21).

Beste Werfer Science City Jena: Terrence Edwards (25 Punkte), Tanner Stuckman (13) und Isaiah Moses und Ira Lee (jeweils 10).