Auswärtsniederlage im ersten Play-In-Spiel. VET-CONCEPT Gladiators Trier unterliegen RASTA Vechta mit 83:111.

Bester Trierer Werfer war Nolan Adekunle mit 15 Punkten. Zweites Play-In-Spiel am Donnerstag um 18:30 Uhr in der SWT Arena gegen die Rostock Seawolves.

Mit Steven Ashworth, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Urald King und Marten Linßen als Starting Five begannen die VET-CONCEPT Gladiators Trier ihr erstes Play-In-Spiel in Vechta. Die Moselstädter starteten gut in die Partie und fanden schnell ihren offensiven Rhythmus. Unterstützt durch sehr gute Arbeit im Rebounding erspielten sich die Gäste so eine frühe Führung, die Urald King per Tip-In auf 10:2 stellte (3. Spielminute). Mit fortlaufender Spielzeit fanden auch die Hausherren besser in ihre Systeme und vor allem Shooting Guard Malik Parsons traf zu Beginn sehr hochprozentig aus dem Feld – Trier blieb trotzdem in Front (16:10, 7.). Mit einem Tip-In nach eigenem Fehlwurf besorgte Philipp Herkenhoff die letzten Punkte des ersten Spielabschnitts, nach dem Trier knapp in Führung lag – 22:18.

Auch zu Beginn des zweiten Viertels hielten die Gladiatoren ihre knappe Führung weiterhin aufrecht. Dank guter Wurfquoten aus der Distanz und schneller Ballbewegung hielt man die RASTA-Defense weiter auf Trab und Behnam Yakhchali erhöhte den Vorsprung von Downtown erneut auf 27:22 (12.). Zur Mitte der zweiten zehn Minuten leisteten sich die Moselstädter einige Fehlpässe und auch die Wurfquoten gingen etwas zurück. Dies nutzten die Vechtaer konsequent zu ihrem Vorteil, machten das Spiel schnell und verwandelten die Trierer Ballverluste in schnelle eigene Punkte. So glich Alonzo Verge per Korbleger erst auf 29:29 und besorgte auf dem gleichen Weg im nächsten Angriff die erste Führung RASTAS mit 29:31 aus Trierer Sicht (15.). Trier fand die richtige Antwort in Form von aggressiverer Defense, die auch auf Seiten der Gastgeber zu Ballverlusten führten. Offensiv übernahm nun Nolan Adekunle die Verantwortung und brachte Trier per Korbleger erneut in Führung – 39:38 (18.). Letztlich gelang es Vechta aber zum Viertelende noch einmal einen Lauf zu starten, Trier zu Fehlwürfen zu zwingen und sich auf 41:47 zur Halbzeitsirene abzusetzen.

Der Beginn der zweiten Hälfte verlief ebenfalls ausgeglichen. Während beide Teams mit einem erfolgreichen Dreier in Halbzeit Zwei starteten, blieben die Wurfquoten auch in den nächsten Possesions auf beiden Seiten hoch. Während die Gladiatoren vermehrt ihre Missmatches im Pick and Roll attackierten und dort gefährlich am Vechtaer Korb agierten, traf RASTA nun nahezu jeden Ferndistanzwurf – am Ende des dritten Viertels stehen 5/6 Dreiertreffer für Orange zu Buche. Trotz der starken Wurfquote Vechtas blieben die Moselstädter im Spiel und ließen sich nicht abschütteln. Behnam Yakhchali, versenkte gleich zwei Dreier hintereinander und brachte sein Team wieder auf 62:64 (27.) heran. Erneut waren es aber die Gastgeber, die die letzten Minuten des Spielabschnitts besser nutzen konnten und sich erneut über ein hohes Offensivtempo gute Würfe verschafften. Trier hatte in dieser Phase erneut mit Ballverlusten zu kämpfen und musste einen Lauf zum Viertelende hinnehmen. Mit 67:76 ging es dann in die letzten zehn Minuten des ersten Play-In-Duells.

Im vierten Viertel gelang es den Gladiatoren nicht, den entscheidenden Lauf zu starten. Zwar startete man erfolgreich mit einem Drei-Punkte-Treffer durch Steven Ashworth, lief dann aber zu oft den Gastgebern hinterher. Offensiv blieb RASTA extrem treffsicher aus der Distanz und auch im Rebound gab man nun den Ton an. Im Trierer Angriff fehlten Tempo und Wurfglück, sodass es zur Mitte des letzten Viertels bereits 74:88 stand. RASTA spielte seine Angriffe nun hocheffizient aus, fand immer das richtige Missmatch und brachte auch Big Man Tibor Pleiß besser in Position. So setzte sich RASTA Vechta in den letzten Minuten der Partie, in denen die Gladiatoren bereits mit Blick auf das zweite Play-In-Spiel am Donnerstag tiefer rotierten, immer deutlicher ab und am Ende zeigt die Anzeigetafel des RASTA Dome eine 83:111-Auswärtsniederlage der Trierer Basketballer. Dies bedeutet jedoch nicht das Ende der Playoff-Träume, denn bereits am Donnerstag (18:30 Uhr, SWT Arena) wartet das Heimspiel gegen die Rostock Seawolves um die Qualifikation um Platz 8.

Der Ticket-Vorverkauf für das zweite Play-In-Spiel am Donnerstag startete bereits kurz nach Spielende mit dem Vorkaufsrecht für Dauerkartenkunden. Diese haben bis Mittwoch, 24:00 Uhr Zeit, ihren angestammten Platz auch für das Play-In-Duell zu buchen. Am Mittwoch um 10:00 Uhr startet der freie Verkauf der Tickets, welche über den Online-Ticketshop oder den Gladiators Store in der Konstantinstraße erhältlich sind. Zum Play-In-Duell gegen die Rostock Seawolves am Donnerstag rufen die Gladiatoren alle Fans auf, in weiß gekleidet in die SWT Arena zu kommen!

 

Die Viertel: 22:18 | 19:29 | 26:29 | 16:35

Zuschauerzahl: 2.946

  

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Glückwunsch an Vechta zum Einzug in die Playoffs! Sie waren heute definitiv die bessere Mannschaft, über 40 Minuten. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, haben das 1. Viertel für uns entschieden. Da hat man gesehen, dass wir aus dem letzten Spiel hier viel gelernt haben. Bis zur Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie. Vechta ist dann heiß aus der Kabine gekommen, auch mit Unterstützung der Fans. Wir waren bis Ende des 3. Viertels trotzdem voll im Spiel, mit nur sechs Punkten Rückstand. Leider haben wir es uns dann im 4. Viertel durch viele Ballverluste selber schwer gemacht. Hinten raus muss man sagen, auch wenn wir immer das Maximum rausholen wollen, mussten wir auch ein Stück weit Load-Management betreiben, also tiefer rotieren, um uns dann voll auf unsere Aufgabe am Donnerstag zu konzentrieren. Vielen Dank an jeden Trierer Fan, der die Reise hierher unter der Woche auf sich genommen hat. Wir hätten gerne für einen besseren Ausgang gesorgt. Wir werden am Donnerstag noch einmal alles was wir haben reinschmeißen – und wenn’s dann reicht, den Trierer Fans hoffentlich die Playoffs schenken.“

Für Trier spielten: Steven Ashworth (10 Punkte), Clayton Guillozet (10), Behnam Yakhchali (11), Marco Hollersbacher (6), Marten Linßen (10), Jordan Roland (13), Urald King (4), Evans Rapieque (0), Nolan Adekunle (15), JJ Mann (0), Maik Zirbes (4) und George King (0).

Beste Werfer RASTA Vechta: Malik Parsons (24 Punkte), TJ Bamba (19) und Alonzo Verge Jr. (18).