Auswärtsniederlage beim Pokalsieger. VET-CONCEPT Gladiators Trier unterliegen bei den BMA 365 Bamberg Baskets mit 79:98.

Bester Trierer Werfer war Jordan Roland mit 19 Punkten. Nächstes Heimspiel bereits am Mittwoch gegen Würzburg.

Ohne die verletzt fehlenden Steven Ashworth und Nolan Adekunle schickte Gladiators-Headcoach Jacques Schneider in Bamberg Clay Guillozet, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen als Starting Five auf das Parkett. Die Gladiatoren starteten wach in die Partie, sicherten sich gleich zu Beginn mehrere defensive Stops und daraus eine frühe 6:0 Führung (3. Spielminute). Zur Mitte des ersten Viertels waren die Bamberger dann auch vollends im Spiel angekommen und Ibi Watson sorgte mit einem erfolgreichen Dreier für den 8:8-Ausgleich (5.). Im weiteren Verlauf der ersten zehn Spielminuten entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams mit starken Trefferquoten überzeugen konnten. Während auf Trierer Seite vor allem Jordan Roland offensiv viel Verantwortung übernahm, sorgten bei den Baskets die gewohnten Topscorer Watson, Demonia und Williams für Gefahr. Mit 25:24 aus Trierer Sicht endete ein ansehnliches und hochklassiges erstes Viertel.

Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts nutzten die Hausherren eine kurze Wurfflaute der Gladiatoren und erarbeiteten sich einen 0:8-Lauf zum 25:32 (12.), den Jacques Schneider mit einer Auszeit unterbrach. Weiterhin blieben die Baskets jetzt präzise in der Offensive und gaben das Spieltempo vor. Die Gladiatoren leisteten sich dazu nun Ballverluste durch Offensivfouls und Fehlpässe, was die Bamberger zum weiteren Ausbau ihrer Führung nutzten, auf 30:43 (15.) stellten und Schneider zur nächsten Auszeit zwangen. Trotz weiterhin extrem effizienter Offensive der Bamberger stabilisierte sich auch das Trierer Spiel wieder und vor allem Clay Guillozet fand immer wieder den Weg zum Korb. Dennoch konnten die Gladiatoren vor dem Ende der ersten Halbzeit nicht mehr entscheidend verkürzten und gingen mit einem Rückstand von 43:56 in die Kabine.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Bamberger an beiden Enden des Feldes tonangebend. Die Gladiatoren hatten erneut Probleme Tempo aufzubauen und fanden nur schwer in ihren Rhythmus. Bis zur Mitte des dritten Viertels bauten die Bamberger ihre Führung deutlich aus (51:70, 25.), waren offensiv weiter sehr treffsicher und bestraften jetzt jeden noch so kleinen Fehler der Römerstädter, was zu einer weiteren Trierer Auszeit führte. Auch mit fortlaufender Spielzeit gelang es den Gladiatoren nicht ihr offensives Tempo aufzubauen und die agilen Bamberger vom eigenen Korb fernzuhalten. So blieb die Führung der Franken weiter deutlich – 55:75 (28.).

In den letzten Ballbesitzen des vorletzten Spielabschnitts gelang es den Trierer unter anderem durch zwei schnelle Drei-Punkte-Treffer von Urald King nochmal etwas zu verkürzen und mit 61:80 ging es in die letzte Viertelpause.

Zu Beginn des letzten Viertels gestaltete sich die Partie weiter einseitig und die Gladiatoren hatten auf beiden Seiten des Feldes große Probleme. Defensiv gaben die Trierer nun zu viele Rebounds ab und offensiv lief der Ball weiterhin zu wenig durch die eigenen Reihen. Trotz des mittlerweile sehr deutlichen Rückstands von 63:86 (34.) gaben sich die Moselstädter nicht auf und versuchten durch wechselnde Defensivsysteme noch einmal in die Partie zurückzukommen. Die weiterhin hohen Wurfquoten der Baskets und bissige Defensive am Trierer Ballhandler machten das Comeback der Gladiators zunichte und letztlich unterliegt man beim amtierenden Pokalsieger deutlich mit 79:98.

 

Die Viertel: 25:24 | 18:32 | 18:24 | 18:18

  

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Glückwunsch an Bamberg, die heute sicherlich die bessere Mannschaft waren. Wir sind sehr gut ins Spiel gekommen, waren hellwach am Anfang und haben in den ersten Angriffen Stops geholt und daraus gut gescort. Leider ist uns im Verlauf des ersten Viertels der Fokus abhanden gekommen und vor allem im zweiten Viertel haben wir uns dann in eine Position gebracht, in der es sehr schwer war in der zweiten Halbzeit zurückzukommen. Im zweiten Viertel hätten wir es an beiden Enden des Feldes besser machen müssen – wir hatten offensiv Turnover und defensiv hat Bamberg zu leicht gepunktet. Wir haben uns nicht aufgegeben und haben das letzte Viertel ausgeglichen gespielt und daraus können wir sicherlich etwas Positives mitnehmen. Aktuell ist es extrem schwer ohne Point Guard und auch ohne Nolan, aber wir lassen uns nicht hängen und werden gegen Würzburg zuhause wieder ein besseres Spiel machen“.

Für Trier spielten: Jorke Aav (DNP), Clayton Guillozet (9 Punkte), Behnam Yakhchali (8), Marco Hollersbacher (11), Marten Linßen (5), Jordan Roland (19), Urald King (10), Evans Rapieque (6), JJ Mann (0), Maik Zirbes (6) und George King (5).

Beste Werfer Bamberg Baskets: Cobe Williams (22 Punkte), Austin Crowley (14) und Ibi Watson (13).