Auswärtsniederlage in Jena. VET-CONCEPT Gladiators Trier unterliegen Science City mit 94:102.

Bester Trierer Werfer war Jordan Roland mit 19 Punkten. Nächstes Heimspiel am 02.05. gegen Oldenburg.

Als Starting Five schickte Headcoach Jacques Schneider Steven Ashworth, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen auf das Parkett der Sparkassen Arena in Jena. Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen durch Wieskamp und Bank früh mit 0:8 in Führung. Marten Linßen brachte Trier an der Freiwurflinie erstmals auf die Anzeigetafel, Hollersbacher legte per And-One nach zum 5:8. Jena blieb durch Wieskamp von außen gefährlich, ehe Roland per Dreier zum 8:11 verkürzte. Trier fand nun besser ins Spiel, Roland traf erneut am Korb zum 10:11, doch Pagenkopf antwortete für Jena aus der Distanz. Hollersbacher traf ebenfalls von außen zum 13:14 (4.), bevor Jena wieder einen kleinen Lauf startete und auf 13:20 erhöhte (6.). Rapieque verkürzte per Dreier zum 16:20 (6.), Guillozet im Fastbreak weiter auf 18:20 (7.). Über Zirbes am Brett (7.) und Adekunle nach Offensivrebound (8.) übernahm Trier die Führung (22:21) und Rapieque erhöhte nach erfolgreichem Backdoor-Cut auf 24:21 (9.). Jena konterte erneut, fand schnell gute Abschlüsse und traf weiter stark von außen. So ging es mit einem knappen 30:28 in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Spielabschnitt blieb das Tempo hoch, während die Trefferquoten auf beiden Seiten etwas nachließen. Erneut war es der Wurf von außen, der Jena gefährlich machte und Pagenkopf traf den nächsten Distanzwurf zum 32:36 (14.), während Trier offensiv mehrere gute Gelegenheiten liegen ließ. Roland verkürzte per Dreier auf 37:38 (15.), doch Braxton stellte für Jena wieder auf 37:43 (16.). Trier hielt das Tempo hoch und fand über Zirbes erneut einfache Abschlüsse am Brett zum 43:45 (18.). Jena ging nun häufiger an die Freiwurflinie und man erhöhte dort weiter den Vorsprung – 45:50 (19.) Mit einem Dreier zur Schlusssirene setzte Steven Ashworth den Schlusspunkt auf eine temporeiche erste Halbzeit und mit 48:50 ging es in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel startete Jena erneut treffsicher und erhöhte erneut durch Pagenkopf per Dreier auf 51:57 (23.). Lorenz Bank legte weiter nach zum 51:59 (24.), Braxton stellte von der Freiwurflinie erstmals auf eine zweistellige Führung (51:61, 24.). Ashworth stoppte den Lauf mit einem Dreier zum 54:61 (25.), doch Science City blieb konsequent und traf weiter hochprozentig von außen. Wieskamp erhöhte auf 55:65 (26.) und Pagenkopf legte wieder zum 55:67 nach. Trier verlor nun zunehmend Tempo in der Transition, produzierte Ballverluste und traf von außen zu wenig. Jena nutzte diese Phase und zog weiter auf 57:70 (29.) davon. Bis zum Viertelende behielten die Hausherren die Kontrolle und mit 65:76 ging es in die letzte Viertelpause.

Im letzten Viertel gelang es den Gladiatoren zunächst nicht, den Rückstand zu verkürzen, während Jena weiter beachtlich hochprozentig von außen traf und auf 70:87 erhöhte (33.). Trier fand offensiv kaum in das gewohnte Teamplay und blieb häufig in schwierigen Einzelaktionen hängen, während defensiv der Zugriff fehlte. Adekunle traf per Dreier zum 75:89 (35.), und Trier wurde nun defensiv wieder aktiver. Linßen verkürzte nach unsportlichem Foul an der Linie auf 81:91 (37.) und legte am Brett zum 83:91 nach (37.). Evans  Rapieqe erzwang nochmal einen wichtigen Steal, doch der folgende Abschluss wollte nicht fallen. Guillozet brachte Trier im Fastbreak auf 85:93 heran, doch Keith Braxton antwortete im Gegenzug per And-One zum 85:96. Science City-Guard Ireogbu traf noch einmal von außen zum 88:96 (39.), Roland verkürzte im Gegenzug wieder auf 90:97 (40.), doch Jena spielte die Uhr kontrolliert herunter und setzte den Schlusspunkt zum 102:94.

Die Viertel: 30:28 | 18:22 | 17:26 | 29:26

Zuschauerzahl: 3.012

Für Trier spielten: Steven Ashworth (6 Punkte), Clayton Guillozet (13), Behnam Yakhchali (5), Marco Hollersbacher (8), Marten Linßen (14), Jordan Roland (19), Urald King (12), Evans Rapieque (7), Nolan Adekunle (5), JJ Mann (DNP), Maik Zirbes (5) und George King (0).

Beste Werfer Science City Jena: Joe Wieskamp (29 Punkte), Keith Braxton und Jack Pagenkopf (jeweils 18).