Deutlicher Auswärtserfolg in Weißenfels. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Syntainics MBC mit 110:84.
Beste Trierer Werfer waren Jordan Roland und Marten Linßen mit jeweils 18 Punkten, Steven Ashworth gelang ein Double-Double aus 11 Punkten und 13 Assists. Nächstes Heimspiel am 02.02. gegen ALBA Berlin.
Mit Steven Ashworth, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Urald King und Marten Linßen starteten die VET-CONCEPT Gladiators Trier in ihr Auswärtsspiel beim Syntainics MBC in Weißenfels. Die Gladiatoren starteten fokussiert in die Partie und zeigten vor allem defensiv von Beginn an sehr hohe Präsenz. Nach einem frühen 5:5-Gleichstand (2. Spielminute) sicherten sich die Moselstädter einen Ballgewinn nach dem anderen und hatten stets eine Hand in den Passwegen und Dribblings des MBC. Zur Mitte des ersten Viertels erhöhte Marten Linßen die Trierer Führung aus dem Post-Up auf 13:7 (5.). Dank der weiterhin aggressiven Defensive, die die Weißenfelser im Spielaufbau stark unter Druck setzte und gewohnt temporeicher Transition gingen die ersten zehn Minuten deutlich an die Gäste aus der ältesten Stadt Deutschlands – 26:14.
Auch im zweiten Spielviertel blieb das Tempo auf Trierer Seite hoch. Der MBC wurde offensiv weiter auf das Eins-gegen-Eins beschränkt und dank der präzisen Rotationen kamen die Gladiatoren immer wieder zu Ballgewinnen. Steven Ashworth und Marten Linßen waren nun immer wieder im Pick and Roll erfolgreich und beim Stand von 32:18 (14.) bat MBC-Coach Marco Ramondino sein Team zur Auszeit auf die Bank. Folgend wurden die Hausherren offensiv nochmals zwingender und trafen nun auch gut verteidigte Würfe im Eins-gegen-Eins. Die Gladiatoren blieben derweil ihrem Spielstil treu, liefen defensiv wie offensiv extrem viel und fanden stets die richtigen Antworten auf die Erfolge des MBC. Erneut war es Marten Linßen, der unter dem Korb nicht zu stoppen war und die Trierer Führung zur Mitte des zweiten Viertels auf über 2o Punkte Differenz erhöhte – 39:18 (15.). Für die Gastgeber übernahm weiter Charles Callison die offensive Verantwortung, setzte sich jetzt immer wieder stark gegen seine Verteidiger durch, konnte den Rückstand seines Teams aber nicht verkürzen. Den Schlusspunkt auf eine bärenstarke erste Trierer Hälfte setzte Jordan Roland mit einem getroffenen Dreier zum 56:33, mit dem es für beide Teams in die Kabine ging.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die Trierer Defensive nicht locker und weiterhin hatte der MBC große Probleme Lösungen zu finden. Weiter verließen sich die Wölfe auf das Eins-gegen-Eins ihrer Guards, was die Moselstädter immer besser in den Griff bekamen. Mit weiterhin sehr schneller, präziser und cleverer Ballbewegung fanden die Gladiatoren stets das Missmatch und nutzten jede noch so kleine Lücke in der Weißenfelser Defensive. Der Vorsprung der Moselstädter blieb konstant bei rund 20 Punkten, bis man in den letzten zwei Minuten des dritten Spielabschnitts nochmal mehr Kontrolle auf die Guards des MBC ausüben konnte und die Führung weiter ausbaute – auf 79:53 bei anderthalb Minuten Restzeit. Mit zwei starken Penetrations zum Korb sorgte Clayton Guillozet erneut für ein starkes Viertel-Finish der Gladiatoren und mit 85:59 ging es für beide Teams in die letzte Pause.
Auch im letzten Viertel gelang es dem MBC nicht mehr eine entscheidende Aufholjagd zu starten. Weiterhin blieb das Spiel der Wölfe zu statisch und die Trierer Defensive zu kompakt. Steven Ashworth und Nolan Adekunle erhöhten kurz nach Start des Schlussabschnitts sogar auf 30 Punkte Vorsprung (89:59, 31.). Im nächsten Angriff sicherte sich Aswhorth dann erneut einen Steal im Spielaufbau, verwandelte den einfachen Korbleger und erzielte somit sein erstes Double-Double aus 11 Punkten und 13 Assists für die Moselstädter. In den letzten Minuten des Spiels stemmte sich erneut Charles Callison gegen den deutlichen Rückstand seiner Farben, traf zwei Dreier hintereinander und verkürzte so noch einmal auf 96:75, was zur Trierer Auszeit führte. Nach dieser präsentierten sich die Moselstädter bis zum Spielende defensiv wieder extrem wach, nutzten weiterhin ihr hohes Tempo im Umschaltspiel und trafen nun auch von außen wieder sehr hochprozentig. Mit zwei getroffenen Dreiern hintereinander war es diesmal Jordan Roland der auf 104:77 stellte und damit die nächste dreistellige Punkteausbeute der Trierer festmachte. Den Schlusspunkt auf einen dominanten und spektakulären Auftritt der VET-CONCEPT Gladiators Trier sorgte letztlich JJ Mann, der nach seiner Einwechslung ebenfalls zwei Dreier versenken konnte und so den 110:84-Endstand besorgte.
Die Viertel: 26:14 | 30:21 | 29:24 | 25:25
Die Zuschauerzahl: 2.300
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Glückwunsch an mein Team, was heute hier extrem dominant und professionell in den 40 Minuten aufgetreten ist. Für uns war es heute ein Start-Ziel-Sieg, wir haben den Ton gesetzt und eine tolle Intensität gezeigt. Wir haben vor allem auch als Mannschaft gespielt, den Ball extrem gut bewegt und mehrere Spieler, die zweistellig gepunktet haben. Das ist, wie wir spielen wollen und spielen müssen. Heute war es eine starke Leistung im Kollektiv und so kann es gerne weitergehen“.
Für Trier spielten: Steven Ashworth (11 Punkte / 13 Assists), Dexter Akanno (8), Clayton Guillozet (12), Behnam Yakhchali (0), Marco Hollersbacher (6), Marten Linßen (18), Jordan Roland (18), Urald King (3), Evans Rapieque (0), Nolan Adekunle (14), JJ Mann (6) und Maik Zirbes (14).
Beste Werfer Syntainics MBC: Charles Callison (20 Punkte), Spencer Reaves (16), Jure Planinic und Collin Welp (jeweils 12).