Saisonende am Klinikum Mutterhaus-Spieltag. VET-CONCEPT Gladiators Trier unterliegen dem FC Bayern München Basketball in Spiel Drei mit 62:99.
Bester Trierer Werfer war Marco Hollersbacher mit 14 Punkten. Aufstiegssaison endet somit im Playoff-Viertelfinale.
Mit einer unveränderten Starting Five aus Steven Ashworth, Jordan Roland, Nolan Adekunle, Urald King und Marten Linßen begingen die VET-CONCEPT Gladiators Trier das dritte Spiel und erste Heimspiel gegen den FC Bayern München Basketball. Leider war die Partie für Aufbauspieler Steven Ashworth nach nur zwei gespielten Minuten verletzungsbedingt bereits beendet. Doch auch ohne ihren Starting Point Guard zeigten die Gladiatoren erneut ein gutes Startviertel und ließen den Ball schnell und präzise laufen. Die Bayern fokussierten sich zu Beginn deutlich mehr auf das Inside-Spiel als noch in den beiden ersten Viertelfinal-Partien im SAP Garden und übernahmen so gleich zu Beginn die Führung – 2:8 durch Wenyen Gabriel. Die Trierer fingen sich schnell und lieferten die richtigen Antworten. Nolan Adekunle glich zur Viertelmitte von der Freiwurflinie auf 8:8 aus, Jordan Roland besorgte nur wenig später per Dreier die Trierer Führung von 11:8 (5. Spielminute). Weiterhin nutzten die Bayern ihre physischen Vorteile und besorgten sich über Offensivrebounds erneut häufig zweite Chancen, konnten jedoch nicht davonziehen. Mit 20:23 aus Trierer Sicht ging es in die erste Viertelpause.
Im zweiten Viertel machte der deutsche Meister defensiv die Zone dicht und zwang die Moselstädter zu Distanzwürfen. Diese wollten noch nicht hochprozentig fallen und die Rebounds landeten konsequent in Münchener Händen. So schafften sich die Gäste erstmals etwas Luft und gingen nach getroffenem Dreier von Justinian Jessup mit 24:35 in Führung (14.). Dank starker Wurfquoten und einer deutlichen Reboundüberlegenheit blieben die Bayern über das gesamte zweite Viertel tonangebend und bauten ihre Führung immer weiter aus. Trier fand zwar vereinzelt gute Lösungen gegen die kompakte Münchener-Defense, insgesamt fehlte jedoch das Wurfglück um den Rückstand bis zur Pause nochmal zu verkürzen. So ging es mit einem deutlichen Vorsprung der Bayern von 33:57 in die Halbzeitansprachen.
Auch nach dem Seitenwechsel stemmten sich die Gladiatoren – angefeuert von erneut 5.400 lautstarken Fans in der ausverkauften SWT Arena- gegen den hohen Rückstand, hatten aber weiterhin große Probleme gegen die fokussierte Defense der Münchener. Offensiv lief der Ball jetzt gut durch die Reihen des Meisters und immer wieder fand man freie Abschlüsse. So wuchs die Führung des Favoriten weiter an und Welt- und Europameister Andreas Obst erhöhte per Dreier auf 36:70 (25.). Bis zum Ende des dritten Spielabschnitts blieben die Bayern spielbestimmend, nutzten clever ihre Missmatches und bestraften diese konsequent. So ging es auch nach dreißig gespielten Minuten mit einem deutlichen Rückstand von 46:81 in die letzte Viertelpause.
Im letzten Viertel war die Trierer Hypothek zu groß und nach sechs Spielen in zwölf Tagen ging auch die Kraft der Gladiatoren langsam zur Neige. So drosselte München das Tempo, spielte ihre Big Man in Korbnähe frei und nutzte die physischen Vorteile am Brett. Bis zum Spielende gelang es den Trierern nicht mehr einen Lauf zu starten und die Münchener spielten die Zeit nun clever von der Uhr. Letztlich müssen sich die VET-CONCEPT Gladiators Trier auch im dritten Playoff-Viertelfinale gegen den FC Bayern München Basketball geschlagen geben und scheiden nach dem 62:99 aus der Postseason aus. Damit beenden die Gladiatoren ihre Aufstiegssaison als Hauptrunden-Achter in den Playoffs und verabschieden sich in die Sommerpause.
Die Viertel: 20:23 | 13:34 | 13:24 | 16:18
Zuschauerzahl: 5.400 (ausverkauft)
Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Natürlich hätten wir gerne ein besseres Spiel gezeigt – ohne Frage! Wir haben über die Serie gelernt, dass München jedes Spiel besser und fokussierter geworden ist und wir in jedem Spiel mehr Körner gelassen haben. Das hat man im heutigen Spiel gesehen. Wir haben ein gutes erstes Viertel gespielt und es den Bayern schwer gemacht ins Spiel zu finden. Hinten raus setzt sich die Münchener Qualität dann doch durch. Ich denke, wir können sehr stolz auf diese Saison sein – das haben heute auch unsere Fans mit erneut tollem Support heute wieder gezeigt“.
Für Trier spielten: Steven Ashworth (0 Punkte), Clayton Guillozet (8), Behnam Yakhchali (6), Marco Hollersbacher (14), Marten Linßen (6), Jordan Roland (13), Urald King (8), Evans Rapieque (2), Nolan Adekunle (3), JJ Mann (0), Maik Zirbes (2) und George King (0).
Beste Werfer FC Bayern München Basketball: Oscar da Silva (20 Punkte), Andreas Obst (16) und Nenad Dimitrijevic (12).