Starke Teamleistung sorgt für nächsten Heimsieg. VET-CONCEPT Gladiators Trier schlagen Fitness First Würzburg Baskets mit 102:90.

Bester Trierer Werfer war Jordan Roland mit 20 Punkten. Nächstes Heimspiel bereits an Ostermontag gegen die MHP Riesen Ludwigsburg.

Auch im Heimspiel gegen die Fitness First Würzburg Baskets musste Gladiators Cheftrainer Jacques Schneider auf Steven Ashworth und Nolan Adekunle verzichten und schickte Clayton Guillozet, Jordan Roland, George King, Marco Hollersbacher und Marten Linßen als Starting Five auf das Parkett der SWT Arena. Die Gladiatoren erwischten einen starken Start in die Partie und sorgten vor allem defensiv mit einigen Ballgewinnen ein erstes Ausrufezeichen. In Transition münzte man die Steals in gut herausgespielte Punkte um und auch die Trierer Offensive kam schnell ins Laufen – 11:6 nach drei gespielten Minuten. Auch im weiteren Verlauf des ersten Viertels blieb die Defense der Römerstädter kompakt und offensiv lief der Ball gut durch die eigenen Reihen. So erhöhte Urald King mit einem getroffenen Dreier auf 19:11 in der sechsten Spielminute. Zum Ende des ersten Spielabschnitts kamen dann die Gäste nochmal besser in Fahrt und hebelten die Trierer Defense mit ihren schnellen Guards Marcus Carr und Davion Mintz aus. Letztlich ging es mit einer Trierer Führung von 21:17 in die erste Viertelpause.

Der Start in das zweite Viertel gehörte dann erneut den Hausherren. Zwar spielten auch die Würzburger gute Würfe heraus, hatten jedoch deutlich mehr Wurfpech als die Gladiatoren, bei denen nun nahezu jeder Wurf durch die Reuse fiel. Zwei getroffene Dreier von Clayton Guillozet und George King sorgten für die erste zweistellige Führung der Trierer bei 32:22 (12. Spielminute). Dank eines stark aufgelegten Marcus Carr, der zur Mitte des zweiten Viertels bereits bei 15 erzielten Punkten stand, blieben die Würzburger aber stets in Schlagdistanz und verkürzten ihren Rückstand erneut – 42:35 (17.). Am Ende einer spektakulären und ansehnlichen ersten Halbzeit führten die Moselstädter mit 45:39.

Wie schon zu Spielbeginn starteten die Gladiatoren defensiv hellwach in die zweite Halbzeit. Die Würzburger hatten nun Probleme Tempo aufzubauen und vor allem die gefährliche Guard-Rotation wurde von der Trierer Defense gut unter Druck gesetzt – so wuchs die Führung der Gastgeber weiter an (55:43, 23.). Doch auch jetzt gelang es den Gladiatoren nicht sich vorentscheidend abzusetzen. Eine kurze Wurfflaute der ansonsten bestens aufgelegten Trierer Schützen sorgte umgehend für einen erneuten Lauf der Baskets, die bis zur Mitte des dritten Viertels wieder auf 61:55 (25.) herangekommen waren. Nun war es erneut die starke Dreierquote, die den Gladiatoren einen entscheidenden Vorteil verschaffte. Erst war George King von außen erfolgreich, bevor Urald King gleich zweimal von außerhalb der Dreierlinie einnetzte und die Führung auf 75:62 (28.) hochschraubte. Mit einem weiteren Lauf und hocheffizienten Teambasketball ging es mit einem deutlichen Vorsprung der Gladiatoren von 82:64 in die letzte Viertelpause.

Auch jetzt gaben sich die Würzburger nicht auf und Shooting Guard Davion Mintz übernahm die Verantwortung bei den Baskets und sorgte von außen für Gefahr. Doch auch die Gladiatoren ließen nicht nach und blieben von jenseits der Dreierlinie extrem heiß – Behnam Yakhchali sorgte für außen schon zur Mitte des letzten Viertels für die Vorentscheidung und stellte auf 97:78. Im weiteren Verlauf der letzten zehn Minuten nahmen die Gladiatoren das Tempo raus und spielten die Uhr herunter. Dies nutzten die Würzburger für hohen defensiven Druck und zwangen die Gastgeber nochmal vermehrt zu Ballverlusten. Letztlich gelingt den Baskets kein Lauf mehr, der den Gladiatoren noch gefährlich wird und die Moselstädter setzten sich mit 102:88 durch. Dank hochkonzentrierter Defense und starken Wurfquoten (George und Urald King treffen jeweils 4/4 Dreier) sorgen für den nächsten Heimsieg der VET-CONCEPT Gladiators Trier.

 

Die Viertel: 21:17 | 24:22 | 37:25 | 20:26

Die Zuschauerzahl: 5.400

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators): „Ich bin extrem stolz auf mein Team heute – aus vielerlei Gründen. Der erste ist, dass wir wieder unsere Identität gezeigt haben, mutig und selbstbewusst und hier heute eine absolute Spitzenmannschaft der Liga schlagen konnten. Der nächste Grund ist, dass wir es als Team gemacht haben und sehr, sehr gut zusammengespielt haben. Wir haben uns auch defensiv sehr gesteigert. So kommen einige Faktoren zusammen, wofür man meinem Team Credit geben muss. Fans und Halle standen wieder komplett hinter dem Team und es war ein erinnerungswürdiges Spiel und ein toller Sieg für unseren Club“.

 

Für Trier spielten: Jorke Aav (DNP), Clayton Guillozet (13 Punkte), Behnam Yakhchali (15), Marco Hollersbacher (7), Yannis Steger (DNP), Marten Linßen (11), Jordan Roland (20), Urald King (18), Evans Rapieque (0), JJ Mann (0), Maik Zirbes (2) und George King (16).

Beste Werfer Fitness First Würzburg Baskets: Marcus Carr (25 Punkte), Davion Mintz (20) und Brae Ivey (15).