Heimauftakt am Doppelspieltag. VET-CONCEPT Gladiators Trier empfangen die Telekom Baskets Bonn und Science City Jena.
Tip-Off gegen Bonn ist am Freitag um 18:30 Uhr, das Spiel gegen Jena startet am Sonntag um 15:00 Uhr.
Nach der Auftaktniederlage in Braunschweig starten die VET-CONCEPT Gladiators Trier am Freitag auch in der SWT Arena in die neue Saison der easyCredit BBL. Gegen die Telekom Baskets Bonn steht das erste Derby der neuen Spielzeit, sowie der erste Teil des Doppel-Heimspieltages auf dem Programm. Bereits am Sonntag folgt dann das Aufeinandertreffen mit Science City Jena am dritten Spieltag. Vor ausverkauftem Haus wollen die Gladiatoren die Niederlage in Braunschweig egalisieren und in heimischer Halle einen erfolgreichen Auftakt feiern. Ob Headcoach Jacques Schneider dabei auf sein volles Personal zurückgreifen kann, steht aktuell noch nicht fest. Während die Telekom Baskets mit einem überzeugenden 96:72-Heimsieg über die Hamburg Towers in die neue Saison startete, sind die Jenenser am Freitag beim MBC erstmalig im Einsatz – Grund dafür ist die Spielverlegung des ersten Spieltages gegen Vechta, die erfoglreich in der Champions League Qualifikation antraten. Im Netto BBL-Pokal debütierte das neue Team von Science City bei den Frankfurt Skyliners, wo man eine deutliche 63:94-Niederlage einstecken musste.
Auch vor dieser Saison werden die Telekom Baskets von vielen Experten zu den stärksten Teams der BBL gezählt. Das Team von Headcoach Marko Stankovic hielt einen Großteil des erfolgreichen letztjährigen Kaders zusammen und ergänzten diesen um wichtige Puzzleteile. Vor allem Point Guard John-Michael Wright überzeugte im ersten Ligaspiel mit 25 Punkten und auch Europameister und Rückkehrer Leon Kratzer, sowie Flügelspieler Marcus Foster sind als wichtige Leistungsträger eingeplant. Mit Joel Aminu (13,0 Punkte pro Spiel), Patrick Heckmann (13,0), Jeff Garrett (11,0), Alijah Comithier (5,0), Grayson Murphy (4,0) und Kapitän Michael Kessens (4,0) blieb die Kernrotation der letzten Saison am Rhein und wird auch dieses Jahr mit großen Ambitionen in die BBL, sowie die Champions League starten.
Das Team von Science City Jena unter dem neuen Headcoach Steven Esterkamp ist dann der nächste Gegner der Gladiatoren am Sonntag. Im ersten Pokalspiel in Frankfurt präsentierte sich Flügelspieler und Neuzugang Terrance Edwards mit 18 Punkten als starke offensive Waffe der Jenenser. Auch Guard Jemarl Baker (11 Punkte) und Forward Pierre Brooks II (10) erzielten zweistellige Punktewerte. Ergänzt wird die Rotation von Science City von Big Man Tanner Stuckman, Point Guard Isaiah Moses, Forward Ira Lee, sowie den deutschen Leistungsträgern Robin Christen, Lorenz Bank, Kristoffer Krause und Raphael Falkenthal.
„Das erste Heimspiel steht an und wir freuen uns riesig, mit einem Derby in die Saison zu starten. Die Mannschaft hat sehr fokussiert und sehr intensiv trainiert und haben aus ihren Fehlern im Braunschweig-Spiel definitiv gelernt. Bonn ist eine sehr talentierte Mannschaft, die auch sehr eng zusammen geblieben ist seit letzter Saison. Sie können sowohl von außen gefährlich werden, als auch stark in der Zone spielen. Wir haben es in der letzten Saison hier sehr gut gemacht, haben früh den Ton gesetzt und unser Spiel spielen. Wir wollen dazu die Rebounds und das Tempo des Spiels kontrollieren. In den letzten zwei Tagen waren wir mit Ausnahme von Bennet Hundt komplett im Training. Wir freuen uns riesig, endlich unsere Fans in der ausverkauften Arena begrüßen zu können und hoffentlich unseren ersten Heimsieg zu feiern. Am Sonntag treffen wir dann auf Jena, die natürlich alte Bekannte sind aus ProA-Zeiten und als Mitaufsteiger. Sie sind ein Team mit einem neuen Coach und einigen personellen Wechseln, von daher ist es schwer vorherzusagen wo die Reise für Jena hingeht. Für uns kommt es auch am Sonntag darum, unser Spiel zu spielen und in den zweiten Spielen an Doppelspieltagen geht es oft darum, wer den Sieg mehr will. Da sind wir sehr optimistisch – mit unseren Fans im Rücken – ebenfalls ein gutes Spiel zu zeigen“, sagt Headcoach Jacques Schneider vor dem Double-Header in der SWT Arena.