Auswärtsfahrt zum amtierenden Pokalsieger. VET-CONCEPT Gladiators Trier gastieren bei den BMA 365 Bamberg Baskets.

Tip-Off in der Brose Arena ist am Sonntag um 16:30 Uhr. Hinspiel in Trier am dritten Spieltag endete mit 92:87 Overtime-Sieg der Gladiatoren.

Mit den BMA 365 Bamberg Baskets treffen die VET-CONCEPT Gladiators Trier am Sonntagnachmittag auf eines der wohl heißesten Teams der aktuellen Saisonphase in der easyCredit BBL. Das Team vom ehemaligen Ulmer Meistertrainer Anton Gavel überzeugt vor allem in der Rückrunde durch starke Teamleistungen und mit entsprechend positiven Resultaten. Hier sticht natürlich vor allem der Pokalsieg hervor, den die Bamberger nach einem packenden Halbfinalsieg über den FC Bayern letztlich gegen ALBA Berlin perfekt machten. Auch in der Bundesliga gelang es den Franken fünf Spiele in Serie zu gewinnen – zuhause schlug man zuletzt erneut den FC Bayern Basketball mit 97:93 und auch auswärts war man in Heidelberg (99:85) erfolgreich. Mit 16 Siegen aus 25 Spielen stehen die Bamberger aktuell auf dem dritten Tabellenplatz und untermauern in der aktuellen Form ihren klaren Anspruch auf einen hohen Playoff-Platz. Auf Trierer Seite wird Headcoach Jacques Schneider im Auswärtsspiel beim Pokalsieger neben Point Guard Steven Ashworth auch auf Nolan Adekunle – und damit gleich zwei Starting Five Spieler – verzichten müssen. Wie Ashworth knickte auch Adekunle im laufenden Spiel um und fällt somit für das Spiel in Bamberg aus.

Statistisch wird das Bamberger Team aktuell von ihrem US-Trio Ibi Watson (17,3 Punkte pro Spiel), Cobe Williams (14,2) und Demarcus Demonia (13,9) angeführt. Auch US-Guard Austin Crowley (9,7), sowie der tschechische Point Guard Richard Balint (8,7) und Center Ejiofor Onu (7,1) übernehmen viel Verantwortung in der gut laufenden Offensivmaschine der Baskets. Die engere deutsche Rotation besteht derweil aus Point Guard Zach Ensminger (7,4), dem ehemaligen Gladiators-Forward Moritz Krimmer (4,6), Big Man Daniel Keppeler (4,5), sowie Aufbauspieler Adrian Petkovic (2,8) und verfügt über viel Talent, sowie einige Erfahrung in Deutschlands höchster Basketballliga. Der statistische Teamvergleich deutet klar auf ein offensivgeprägtes Spiel am Sonntag hin, denn Trier und Bamberg führen die Liga mit 90,9, beziehungsweise 89,4 erzielten Punkten pro Partie an. Auch bei den Trefferquoten aus dem Zwei-Punkte-Bereich, sowie von außerhalb der Dreierlinie gehören die Kontrahenten zu den stärksten Teams im Ligavergleich. Größere Differenzen zeigen sich bei den Rebounds, wo die Gladiatoren (37,5) aktuell besser zugreifen als die Baskets (35,4) und bei den Turnovern – die Trierer leisten sich pro Partie 16,8 Ballverluste, die Bamberger nur 12,5.

„Mit Bamberg treffen wir auf das aktuelle Top-Team der Rückrunde. Sie haben sich beeindruckend im Top Four als Pokalsieger durchgesetzt und waren auch in den letzten BBL-Partien extrem erfolgreich. Somit stehen sie zurecht weit oben in der Tabelle. Im Hinspiel – was nun schon lange zurückliegt – haben wir für uns Wege gefunden, die Bamberger zu schlagen und waren auf ihre Spielweise und individuelle Klasse ein Stück weit vorbereitet. Wenn sie ihren Rhythmus finden haben sie offensiv sehr viele Waffen und für uns wird es darauf ankommen, konzentriert, furchtlos und mutig zu sein. Das sind die entscheidenden Faktoren für die Partie, die unter den Vorzeichen, dass wir mit Steven auf unseren Point Guard und mit Nolan auf einen weiteren Starting Five Spieler verzichten müssen, nicht einfach wird. Wir werden alles dafür tun, um möglichst lange im Spiel zu bleiben und uns dann in eine Position zu bringen, das Spiel für uns entscheiden zu können“, sagt Jacques Schneider, Headcoach der VET-CONCEPT Gladiators Trier vor dem Auswärtsspiel beim Tabellendritten aus Bamberg.