Auswärtsspiel am 29. Spieltag der easyCredit BBL. VET-CONCEPT Gladiators Trier gastieren bei RASTA Vechta.
Tip-Off im RASTA Dome ist am Samstag um 20:00 Uhr. Hinspiel in Trier am 6. Spieltag endete mit 96:87-Heimsieg der Gladiatoren.
Nach zwei erfolgreichen Heimauftritten steht am kommenden Samstag das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Spielplan der VET-CONCEPT Gladiators Trier. Bei RASTA Vechta, trainiert vom ehemaligen Gladiators Headcoach Christian Held, geht es für die Moselstädter um die nächsten wichtigen Punkte im Rennen um die Postseason und die Chance mit dem 17. Saisonsieg auch das aktualisierte Saisonziel zu erreichen. Dagegen arbeitet mit RASTA Vechta eines der am stärksten besetzten Teams der gesamten Bundesliga. Nach einem mäßigen Saisonstart besserten die Rastaner ihren Kader nochmals auf und haben sich mit beeindruckenden Leistungen in den letzten Wochen mittlerweile auf Platz 10 in der BBL-Tabelle gespielt und sind damit in Schlagdistanz zu den Playoff-Plätzen. Wie auch die Gladiatoren gestaltete Vechta die letzten beiden Saisonspiele erfolgreich und schlug Bamberg (96:93) knapp zuhause und gewann deutlich (103:86) in Würzburg. Zuletzt musste das Team von Christian Held jedoch verletzungsbedingt auf Leistungsträger wie Center Tibor Pleiß verzichten. Auf Trierer Seite ist nach dem Comeback von Steven Ashworth gegen Ludwigsburg auch ein Einsatz von Nolan Adekunle nicht ausgeschlossen.
RASTA Vechta verfügt über einen sehr tief besetzten Kader mit hoher Qualität auf allen Positionen. Dennoch ist vor allem das Guard-Duo Alonzo Verge (18,3 Punkte pro Spiel) und Tommy Kuhse (13,3) mit viel Unterstützung von Flügelspieler Tevin Brown (15,9) als gefährlichste Achse im Spiel von RASTA hervorzuheben. Mit den Nachverpflichtungen Malik Parsons (11,9) und Tibor Pleiß (11,3) setzte man noch einmal erfolgreiche Akzente auf dem Transfermarkt und auch Flügel TJ Bamba (11,0) erzielt durchschnittlich zweistellige Punktewerte. Auch die deutsche Rotation überzeugt durch Qualität und Erfahrung in der BBL und besteht aus Power Forward Philipp Herkenhoff (8,0), Center Lars Thiemann (3,5), sowie den Flügelspielern Joschka Ferner (3,0) und Luc van Slooten (2,3). Insgesamt überzeugt Vechta mit einer hochpotenten Offensive, die mit 87,9 erzielten Punkten pro Spiel auf Platz Drei im Ligavergleich und damit knapp hinter den erstplatzierten Gladiatoren (90,9) liegt. Hier spielt vor allem eine hervorragende Dreierquote von 37,4% eine wichtige Rolle, die ebenfalls für den dritten Platz im Ligavergleich sorgt – hier folgt Trier mit 36,1% auf dem fünften Platz.
„Nach den starken Auftritten gegen Würzburg und Ludwigsburg stehen wir nun vor einer ebenso intensiven Herausforderung gegen Vechta. Vechta hat in den letzten Spielen – trotz des Ausfalls von Tibor Pleiß – sehr gut performt und ist sowieso individuell extrem stark besetzt. Kuhse und Verge stechen hier sicherlich heraus, aber daneben haben sie noch sehr athletische Spieler in ihren Reihen, sowie Bigs, die das Spiel weitmachen können. Mit ihren letzten beiden Siegen gegen Bamberg und Würzburg haben sie zwei richtig gute Teams geschlagen, von daher treffen zwei Mannschaften aufeinander, die aktuell einen guten Rhythmus haben. Für uns wird es darauf ankommen defensiv daran anzuknüpfen, wo wir aufgehört haben – mit hoher Intensität, Physis und hohem Level an Fokus. Auch Rebounding ist natürlich ein großes Thema für uns, in dem wir uns stark verbessert haben und was dazu führen wird, dass wir offensiv unser Spiel etablieren und die Schwächen von Vechta gezielt attackieren werden. Wir wollen uns vor allem auf das besinnen, was uns in den letzten Tagen und Wochen so ausgezeichnet hat. Mit der Rückkehr von Steven und der vermutlichen Rückkehr von Nolan, die noch aussteht, aber möglich ist, hat unser Kader auch wieder eine sehr gute Tiefe“, sagt Jacques Schneider, Cheftrainer der VET-CONCEPT Gladiators Trier vor dem Auswärtsspiel in Vechta.