Neuer Point Guard für die VET-CONCEPT Gladiators Trier. Steven Ashworth wechselt aus der G-League an die Mosel.

Der 25-jährige US-Amerikaner unterschreibt einen Vertrag bis zum Ende der Saison mit Option auf Verlängerung in der ältesten Stadt Deutschlands. Ashworth wird zeitnah in Trier erwartet.

Mit Steven Ashworth haben die VET-CONCEPT Gladiators Trier ihren neuen Point Guard für die verbleibende Saison 2025/26 gefunden. Der aus Utah stammende Aufbauspieler verbrachte die ersten drei Jahre seiner Collegeausbildung von 2021 bis 2023 an der University of Utah State, für die später auch Dexter Akanno im Jersey der Aggies auflief. Mit 16,2 Punkten, 4,5 Assists und 1,2 Steals pro Partie empfahl sich der 1,84 Meter große Aufbauspieler für den nächsten Schritt seiner Collegekarriere und wechselte an die renommierte Creighton University in die Big East Conference der NCAA. In seinen letzten beiden Jahren an der Universität entwickelte sich Ashworth auch in Creighton zum Leistungsträger und steuerte 11,1 Punkte und 4,4 Assists im ersten Jahr und steigerte diese Leistungen in seinem letzten Jahr am College auf 16,4 Punkte und 6,8 Assists pro Partie. Mit diesen Empfehlungen meldete sich der Aufbauspieler zur NBA Draft 2025 an, fand dort jedoch keine Berücksichtigung. Kurz nach der Draft wurde er dann von den Indiana Pacers unter Vertrag genommen, die Ashworth in ihrem G-League-Team Noblesville Boom einsetzten.

In der aktuellen G-League-Saison absolvierte Ashworth bisher 14 Spiele für Noblesville und stand in diesen durchschnittlich über 29 Minuten auf dem Parkett. Mit 12,1 Punkten, 6,4 Assists und einer Dreierquote von 50,8 % bei viereinhalb Versuchen pro Spiel gehörte der Trierer Neuzugang auch hier zu den stärksten Akteuren seines Teams. Für seinen nächsten Karriereschritt und die erste Station außerhalb der USA wechselt Ashworth nun zu den VET-CONCEPT Gladiators Trier, wo er einen Vertrag bis Saisonende – und der Option zur Verlängerung – unterzeichnet. Vorbehaltlich der Medizinchecks und bürokratischen Hürden soll Ashworth schnellstmöglich sein Debüt im Jersey der Gladiatoren mit der Nummer Eins geben.

„Auf der Suche nach dem passenden Point Guard waren für mich vor allem drei Aspekte entscheidend: erstens, dass der Spieler in Gameshape ist, also in der laufenden Saison bereits aktiv war und performt. Zweitens, dass er logischerweise spielerisch in unser Team passt – das ist bei Steven definitiv der Fall. Er ist ein Spieler, der sehr gefährlich von außen ist, aber auch extrem gut als Playmaker agieren kann und in der Lage ist für andere zu kreieren. Er kann schnell spielen und hat einen hohen Basketball-IQ. Teil des Recruiting war es auch zu sehen, wie der Spieler charakterlich in die Mannschaft passt und da habe ich Steven als Familienmenschen und Teamplayer kennengelernt. Er freut sich sehr, in einem Team zu spielen, das gewinnen will und in dem ein großer Zusammenhalt herrscht. Er hat schon am College bewiesen, dass er eine Mannschaft anführen kann und wird eine Bereicherung für uns sein. Der dritte Faktor bei der Spielersuche war, dass der Point Guard entwicklungsfähig ist und in dieser Aufgabe eine große Chance sieht. Das Gefühl hatte ich bei Steven vom ersten Tag an, er ist extrem heiß darauf seine Karriere hier in Europa zu starten und unseren Weg mitzugehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass er in jedem Training und in jedem Spiel bis an seine Grenzen gehen wird und das ist was wir von unseren Spielern erwarten und was uns auszeichnet. Von daher bin ich sehr glücklich, dass wir es geschafft haben einen Spieler seines Kalibers und mit seinem Potential nach Trier zu holen, dass er schon bald zu uns stößt und wir in unserem Spiel – in dem wir zuletzt den Point Guard schmerzlich vermisst haben – mehr Stabilität und Optionen haben“, sagt Headcoach Jacques Schneider zur Verpflichtung von Steven Ashworth.